BEYOND THE DAY

May, 2022

 

„Dieses ewige Streben nach Glück und Zufriedenheit! Es sind doch die unbezahlbaren Dinge, die wir wirklich brauchen. Da wäre die Freiheit und natürlich eine Idee, die mich im Innersten begleitet und die sich in meinem Leben manifestiert. Hier und da Patina spürbar? Lasst uns lässig damit umgehen. Bewahren wir uns die Unbeschwertheit und gehen`s  gelassen an..." 

gefunden in Elle Decoration

 

 

Kanada weckt zahlreiche Vorstellungen in mir. Da wären beeindruckende Landschaften, Tiere, menschenleere Urwälder und multikulturelle Großstädte, dazu eisige Winter und heiße Sommer – Kanada, das ist Leonhard Cohen, Bären, Lachse, Hummer und Kajaks. Und wie sehen die Kanadier selbst ihr Land? Sicher müssen auch sie sich den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellen. Oder kann das in den abgelegenen Provinzen nicht noch ein bisschen warten? Dieser zweitgrößte Staat der Erde steht, wie kein anderer als Sinnbild für Freiheit – Verheißungsvoll!

 

 

DER ERSTE TAG

Es ist bewölkt und warm und am Horizont ist schon ein schmales blaues Band zu sehen. Zwei Kanadagänse nehmen ein ausgiebiges, morgendliches Bad im Brook. Das kräftige Schlagen der Flügel ist das einzige Geräusch. Irgendwann ziehen sie vorbei, Richtung Osten. 

Auf unserer Whiteside Road ist richtig was los! Sonntags sind alle unterwegs. Ausflüge, Verwandtschaftsbesuche. Die Stadtverwaltung hat eine breite Schneise für die Überlandleitung geschlagen, die die Straße kilometerlang begleitet und zum Teil vollständig zugewachsen war. Sieht aus, als ob eine Rotte Wildschweine durchgepflügt wâre! Ich rette gerade noch ein Ahornbäumchen vor der Zerstörung und setze es an eine der kahlen Stellen, die durch die Stürme des letzten Winters entstanden sind. Wir laden gleich mal die Batterie von der Kettensäge. Da warten jede Menge Aufgaben!

 

NOON

Ein Achtzylinder Chevrolet rollt in unsere Einfahrt ein. Das wird unser fahrbarer Untersatz für die kommenden Wochen. Das Gefährt wurde von unserem Nachbarn für einen Urlaub mit Freunden für die Fahrt nach Neufundland angeschafft und es wäre gerade übrig. Für einen fairen Mietpreis, versteht sich. Die Stufe um hineinzukommen, muss ich tatsächlich benutzen, obwohl ich groß bin. Falls ich eine Funktion nicht weiß, könnte ich mich per Knopfdruck mit dem Constructor verbinden lassen, was prompt vorgeführt wird: Die fingierte Frage nach dem Reifendruck wird tatsächlich von einer Stimme geprüft - hört sich ganz nach indischem Sprachraum an - und wird für gut befunden.

 

ANPASSUNGEN
Die neuen Kissen sind prall gefüllt mit Gänsefedern. Viel zu voll. Da passt mir das schöne Wetter gerade um dem Abhilfe zu schaffen. 

 

 

SAUERKRAUT MEETS GERMANS

Walter trifft im Supermarkt Leute, die wir kennen und deren Freunde. Auf der Suche nach Apfelmus erkennt er nach genauem Studium nach einer Weile, dass es sich hier um ein Glas Sauerkraut handelt. Ein anderer Kunde spricht ihn an: “Are you German? Are you looking for Sauerkraut? I can show you the Original. Tasts better”. Nach kurzem Austausch, dann: “Do you know Terry? He left our party to pick up two Germans (das sind wir) at the airport Saturday night. I’m one of the group going to Newfoundland.” Beide stimmen überein: Terry hat ein großes Herz!

 

KEIN GOLD IN ST PETERS

Sankt Peters empfängt uns wie immer stimmungsvoll. Hier fühle ich mich immer den frühen Pionieren ganz nah. Kleine, gepflegte Holzhäuschen links und rechts der einzigen Straße, alle mit Veranda und diversen Anbauten.  Kirche, Post Office, Bank of East Cost Credit Union, Hardware Store, Pharmacy, Tim Hortons mit den allseits beliebten Sandwiches, alles da, weitläufig verstreut mit jeweils viel Parkplatz vor dem Haus. Unmöglich, sowie rührend - die dicken, gebündelten Kabel, die die Straße durch den Ort begleiten und gelegentlich in luftiger Höhe die Straße queren. Goldgräberstimmung. Gold gab es hier nie, aber in der Bank habe ich eine wunderschöne Prägung einer kanadischen Silbermünze im Wert von $56 entdeckt. Das überleg’ ich mir!

 

GREENHOUSE

Auf dem Heimweg besorge ich für den Pflanzkübel im Eingangsbereich Lobelien, Begonien und ein Zauberglöckchen. 

Greenhouse- eine ganz wunderbare Gärtnerei. Hier darf es etwas exclusiver sein. Eine ganz aparte Sitzgruppe für den gepflegten Außenbereich für $24.000 - für die betuchte Gesellschaft, die es hier auch gibt. 

 

WIND AUS NORDWEST

Besuch bei Matthias und seinen feierfreudigen Freunden. Das Treffen ist für 16:00 Uhr geplant. “For coffee” - kann auch Bier werden… Heute bleiben wir drinnen. Es ist kalt und stürmisch. Stürmischer Wind aus Nordwest treibt das Wasser in überdimensionalen Bögen in Richtung der vorgelagerten Inseln.

Abends sitzen wir am Kaminfeuer und hören George Harrison "That`s the way it goes".  

 

GARBAGE BOX 

Die Garbage box vor dem Haus muss erneuert werden. Die ist durch und es finden sich bereits nächtliche Besucher ein, die sich über den gedeckten Tisch freuen.

Das Holen der Bretter bei dem heutigen, stürmischen Wind ist durchaus eine Herausforderung auf dem Außengelände von Kent Building Supplies. Überhaupt stürmt es, was das Zeug hält! Die Böen schütteln die Äste, biegen die Stämme. Es braust heftig mit riesigem Getöse/Geraune um plötzlich, fast windstill für den Moment innezuhalten - wie Luft holen vor dem nächsten Ansturm! Irgendwer treibt weiße Wolkenfetzen über den stahlblauen Himmel. 8 Grad.

 

 

 

TAKE THE NEXT JOINT

Wir bekommen Besuch zum Lobster essen. Francis hat die Lobster von dem Fischer gekauft, der die Reusen vor unserem Haus betreut. Sie werden 20 min über einem Gaskocher gedämpft, dann der ganze Topf neben dem Gazebo auf die Schotterfläche ausgeleert und mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Dann sollen sie auskühlen. Nun beginnt die hohe Kunst des Brechens, des Zerlegens, des Puhlens und Saugens. “Take the next joint!” lässt uns aufhorchen und meint, nun wäre das nächste Stück dran. Wir greifen beherzt zu. Durchaus ein Kraftakt. “Break it and twist it!” Herzhaftes Lachen gemixt mit schaurigen Geschichten und Weißwein. 

Der übrig gebliebene Schalenberg wird noch heute Abend am Strand ausgelegt, wo die Vögel feinsäuberlich alle Reste raus picken. Dann ab damit, ins Meer geworfen. Der Kreis schließt sich. Zwischendrin wir, mit einem köstlichen Abend.

 

 

BOJE - BUOY

Ein strahlender, warmer Tag beginnt. Das traumhafte Wetter beflügelt uns und scheinbar alle hier. Schon morgens stehen wir am Strand, bestückt mit unseren Beach-Socks und der großen Boje, die den Winter über in der Garage ‚geparkt‘ war. Ein Boot setzt sich mit einem glitzernden Wellensaum von der nächsten Bucht ab und kommt uns im hellen Morgenlicht entgegen. Die Muring unter Wasser ist schnell gefunden und die Boje mühelos befestigt. Verheißungsvoll! Verspricht sie doch warme Sommertage, Südwinde, Sommer, Sonne, Meer und immer wieder eine neue Herausforderung.

 

BRING HIM BACK TO WORK

Wir stehen an der Kellertreppe und versuchen ansatzweise die neubegaute, schwere Abfall-Box nach oben zu heben. Unmöglich! Die muss tatsächlich wieder auseinander gebaut werden und die Einzelteile vor Ort, wo die alte Kiste stand, wieder zusammengeschraubt. Bis das aber auch passt! Der ganze Untergrund muss neu geebnet werden. Die Wasserwaage ist im Einsatz. Ein Brett muss noch nachgekauft werden, einige Schrauben fehlen… Dazwischen kommen sämtliche, uns bekannten Whitesider und biegen für einen kurzen Plausch in unsere Einfahrt. Jeder hält genau auf Höhe der neuen Kiste und gibt durchaus interessierte Kommentare ab. Mal ist es, ob der Lobster geschmeckt hat, dann wieder, wie es hier nun weitergeht. Pech für Walter, der gerade steht, um die Arbeit zu betrachten - ich selbst gehe gerade voll im Verteilen des Schotters auf. An mich gewandt heißt es da: „Bring him back to work!“. Schon witzig, wo Walter doch die ganze Vorarbeit geleistet hat. " Wenn das so weiter geht, fahre ich nach Deutschland in den Urlaub!"

 

MALAGAWATCH - LANDS END

Heute besuchen uns Bekannte aus Köln. Sie sollen im Ferienhaus der Eltern in Malagawatch nach dem Rechten sehen und finden nach drei Jahren Leerstand einiges im Argen. In einem der Schlafzimmer haben sich Mäuse eingenistet. Dazu ein Wasserschaden an der Zimmerdecke. Dann das nicht funktionierende Internet. Und der Rasenmäher gibt keinen Mucks von sich. Der nächste brauchbare Ort ist 1 ½ Auto-Stunden weit weg. Dafür waren die beiden noch recht entspannt, hilfsbereit mit Walters Boot, ideenreich bei der Auffindung meines verloren gegangenen Google-Kontos.

Wir sitzen bei Kaffee und Kuchen. Ein Geräusch von weither – könnte eine kleine Cessna 182 im Anflug sein… Es ist nur der einsetzende Kühlschrank! Wir lachen herzlich über die Fehleinschätzung unserer Gäste. Ein kurzweiliger Tag mit den Beiden.

 

BLACK FLIES UND ÜBLICHES GETIER

Walter hat es bös erwischt! Ein Stich an der Schläfe verursacht zunächst eine Schwellung, dann nach drei Tagen ein geschwollenes Gesicht. Stellenweise wie Sonnenbrand. Die Augen nur noch Schlitze. Da hilft nur noch im Schatten sitzen, Rolling Stones hören, vielleicht ein Stück Kuchen, später die Sportschau. 

Nun heißt es Kühlen. Benadryl, Gold Bond Anti Itch Lotion und Witchhazel aufgetragen und geschluckt, sieht doch gleich viel besser aus.

 

 

GEORGE I.

Zum Dinner mit Francis McEachern und Brenda gibt es was klassisch Deutsches und hier außerordentlich beliebtes: Schnitzel mit Pommes und Salat. Danach Waffeln mit Sahne und Blaubeeren. Kaffee.

Bin nicht sicher, ob ich mich so schnell an unseren hölzernen Mitbewohner gewöhnen kann. Schöne Arbeit, der Adler, einem echten nicht unähnlich. Bis jetzt erschrecke ich jedesmal, wenn ich ihn im Augenwinkel erspähe. Wir taufen ihn GEORGE I. Ein Geschenk von unserem Schreiner Francis McEachern- der Name ist schottisch/gälisch und wird Mäkkäkren gesprochen. Mal was anderes!

 

LENNOX PASSAGE

Unser Sonntagsausflug führt nach Isle Madame. An der Lennox Passage sehen wir schon von weitem das große Adlernest auf einem der Holzpfähle, die die Elektrokabel bündeln. Hier können größere Schiffe durch die enge Passage geschleust werden, indem der Verkehr angehalten wird und und die Brückenteile der Straße hochgeklappt werden. Von all dem Trubel lassen sich die Adler nicht stören. Das einmal gewählte Nest wird immer wieder zum Brüten aufgesucht. 

Wir nehmen die kleine Straße zum gleichnamigen Park. Idyllische Lage. Kleiner Leuchtturm. Picknickplätze unter hohen Bäumen auf besonders gepflegten Rasenflächen. Lieblich. Schöne Verlandungszonen neben freiem Blick auf ausladende, tiefblaue Wasserflächen. 

Die Häuser rausgeputzt, wechseln ab mit großflächigen Wiesen und immer wieder stahlblaue Lagunen dazwischen. Die Häuser mal hellblau-weiß, mal rot-weiß, mal grau-weiß. Immer eine Abfallbox am Straßenrand, eine Postbox. Mal parallel zur Straße, mal irgendwo auf einem Hügel, mal ganz nah am Wasser. Gerade so, als ob sich das Haus selbst den Platz gesucht hätte und die Bewohner es nun mit der Selbstverständlichkeit des Gegebenen bewohnen und pflegen. 

 

PARK PRESCRIPTION

In Kanada verschreiben Ärzte ihren Patienten neuerdings ein Medikament, das nichts kostet und fast gegen jede Erkrankung hilft: Zeit in der Natur. Laut WHO verbringen wir jeden Tag 22 Stunden in geschlossenen Räumen, wo wir doch ehemals zur Outdoor-Spezies gehörten. Das Leben in Wohnungen, in Häusern und Städten ist menschheitsgeschichtlich betrachtet ein brandneuer Trend, an den unsere Körper noch lange nicht gewöhnt sind. Unser Leben ist größtenteils nicht artgerecht… Also, was soll ich sagen? Ich geh` erst mal raus.

 

FATHER'S DAY

Heute Einkauf in Port Hawkesbury. Terrassenstühle, Handwerkskram und nicht zu vergessen, das Highlight für den Mann - einen Holzspalter! Um $150 reduziert. Extra zum Vatertag. Als wir uns die Rasentraktoren verschiedener Firmen ansehen, erschallt ein wohlmeinender Rat aus einem geparkten Auto. “Better buy a John Deere” und verabschiedet sich mit einem Lächeln und einem lässigen Handzeichen aus dem runtergelassenen Fenster. John Deere ist DER Rasentraktor unter den Aufsitz-Rasenpflegemaschinen! Hier geht es zur Sache! Geschweißter Stahlrahmen, Vorderachse aus Gusseisen, Langlebigkeit und leistungsstarker Motor. Für den nächtlichen Einsatz natürlich Scheinwerfer. Kinderleicht zu bedienen! Sitzkomfort! Man kann ihn auch gegen jegliches Unbill versichern… Ich wollte eigentlich nur das Gras kürzen. Wir verschieben die Entscheidung. 

Duncan ist gerade hier zum Rasenmähen. Natürlich kommt hier John Deere zum Einsatz und der Whipper-Snipper für die Ränder. 

 

 

 

HIGHTIDE- LOWTIDE

Das Boot wird ins Wasser gelassen. Im Augenblick herrscht Hightide mit 1,80m extremes Hochwasser. Lowtide, also Ebbe ist bei 0,00m. Liegt am Datum und am Mondstand. Kommt nicht oft vor. Francis steuert mit sicherer Hand den Traktor. Als das Boot im Wasser schwimmt, kann es leicht am Ufer entlang  an der Leine geführt werden. 

Das Schlauchboot angebunden und an einem vorher gelegten Seil hinüber zur Boje gezogen. Da kommt der Ingenieur durch...

 

EIN PLATZ AN DER SONNE

17 Uhr. Wind. 20 Grad. Traumhafte Stimmung. Das Wasser glitzert in der späten Sonne. Ich schneide Zweige zurück und die toten Äste ab, heißen hier DEAD END um die Einfahrt freizuhalten. Das ist ein Drängen und Streben um die besten Plätze an der Sonne! Da wechseln sich Ahornbäume, verschiedene Fichtenarten, Espen, Kiefern, Douglasien mit Hemlocktannen und Sitkafichten, Erlen und vom Laub her eine Art Essigbaum ab. Dazwischen zahlreiche Sträucher, die ich nicht kenne und wilde Rosen, die meiner Meinung noch nie geblüht haben… gibt es das überhaupt?

Weiter hinten sieht es ganz anders aus. Da, wo die Bäume dicht an dicht stehen, sind die Stämme alle gleich dick, jeder strebt nach oben zum Licht und gibt keinen Millimeter preis. Sie merken gar, nicht dass sie sich gegenseitig behindern! Und so hat keiner die Chance, groß und stark zu werden, was essentiell ist, um Wind und Wetter zu trotzen. Das Gerangel in luftiger Höhe lässt wenig Sonne durch und da hat natürlich auch das Kleinzeug am Boden keine Chance.

 

LANDRY BROTHERS RETAIL

Der Dishwasher wird angeschlossen. Die Herren von Home Hardware in Louisdale sind pünktlich. Morgens wollen sie kommen. Obwohl ich seit Tagen eine nette Korrespondenz mit dem Herrn von LandryBrothers führe und ihn auf MEINE email und MEINEN Kontakt hingewiesen habe, werde ich nicht persönlich angesprochen. Das habe ich vor 40 Jahren schon mal in Erlangen erlebt. Da wollte der alte Bindl/Gas, Wasser, Heizung partout den Auftrag nur von Walter entgegennehmen. Na, dann schauen wir mal, was da morgen ankommt!

 

Hey Walter. You will see the guys tomorrow, Thanks Terry

 

A SILENT ONE

Die beiden Monteure machen ihre Sache gut. Der Geschirrspüler ist eingebaut, der Strom wieder eingeschaltet, die Maschine soll zur Probe laufen. Da sagt der eine: „It doesn`t work!" Der andere: „It`s a silent one“! Die Suche nach einem leisen Gerät hat sich also gelohnt! Bosch macht`s!

 

Gestern, ein windstiller Tag, bedeckt, fast unnatürlich nach diesem endlosen Getöse und Geraune! Eine Woche ohne Mücken – ok, vielleicht eine einzige, harmlose, die am Ohr surrt und die sich leicht verscheuchen lässt! Ich musste heute fünf größere Spinnengelege entfernen. So nah am Haus mochte ich mir die Zukunft gar nicht vorstellen! Also, man muss die Naturschon mögen, wenn man hier leben wollte.

Vom Süden her dringt dichter Nebel herauf und hüllt sogar die nahen Bäume in duftiges Weiß. Nichts rührt sich, es ist unglaublich still. So, als wenn die ganze Welt eine Atempause macht!

 

SHARING HOME

Willkommenskultur als Geschäftsmodell. Trendforscher sagen uns voraus, dass wir bald alles teilen werden. Ich gebe zu, dass ich nicht soweit bin. Meine Beziehung zu gewissen Dingen ist so persönlich, dass ich sie lieber ganz für mich allein habe. Teilweise humanisiere ich so manches leblose Möbelstück, weil es so manche Erinnerung in sich trägt. Allerdings bin ich schon viel besser geworden, als zu Kinderzeiten. Ich ertappe mich dabei, den einen oder anderen Gedanken zuzulassen...

 

 

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© Ingeborg Stucke